Viele Frauen fragen sich, wodurch ihre kräftigen Beine eigentlich entstehen: Ist es vor allem Muskulatur oder befindet sich darüber eine dicke Schicht aus Unterhautfettgewebe? Diese Frage ist wichtig, denn eine Fettabsaugung kann ausschliesslich Fett entfernen – Muskulatur, Knochen oder Bindegewebe hingegen nicht.
Mittels MRI kann das Bein exakt dargestellt werden, wodurch sich die Dicke der Fettschicht sehr genau bestimmen lässt. Diese Untersuchung ist für die Beurteilung einer Fettverteilungsstörung zwar interessant, wird von den Krankenkassen jedoch in der Regel nicht übernommen.
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Zum Glück gibt es einfachere Möglichkeiten, sich selbst einen Eindruck über den Anteil von Fett und Muskulatur zu verschaffen.
Drücken Sie mit einer Fingerspitze sanft auf die Haut Ihres Oberschenkels oder Ihrer Wade, bis Sie die feste Muskulatur spüren. So erhalten Sie bereits einen ersten Eindruck davon, wie dick die darüberliegende Fettschicht ungefähr ist.
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Sind Ihre kräftigen Beine vor allem muskulös – oder befindet sich darüber viel weiches Fettgewebe? Mit einem einfachen Selbstversuch können Sie ein besseres Gefühl dafür bekommen, welcher Anteil Ihres Beinumfangs hauptsächlich aus Muskulatur und welcher aus weichem Unterhautfettgewebe besteht.
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Je grösser die Differenz zwischen beiden Messungen ausfällt, desto grösser ist in der Regel die Schicht aus weichem Unterhautfettgewebe. Ein Muskel lässt sich durch ein Massband wesentlich weniger zusammendrücken als Fettgewebe.
Besonders anschaulich wird dieser Versuch mit zwei Kreisen aus Papier oder Pappe.
Berechnen Sie dafür den ungefähren Radius:
Radius = Umfang ÷ 6,3
Zeichnen Sie beide Kreise auf Papier oder Pappe, schneiden Sie sie aus und legen Sie den kleineren Kreis auf den grösseren.![]()
Die sichtbare Fläche zwischen beiden Kreisen veranschaulicht eindrücklich, wie gross der Unterschied zwischen locker gemessenem und komprimiertem Beinumfang tatsächlich ist.
Eine Fettabsaugung kann das Fettgewebe dauerhaft reduzieren, die Muskulatur jedoch nicht verkleinern. Deshalb lohnt es sich, bereits vor einer Behandlung abzuschätzen, welchen Anteil Ihres Beinumfangs das Fett tatsächlich ausmacht.
Ein einfacher Selbstversuch hilft dabei zusätzlich: Stellen Sie sich mit nackten Beinen vor einen Spiegel und spannen Sie Ihre Beinmuskulatur an. Ziehen Sie das weiche Gewebe an der Innen- und Aussenseite des Beines vorsichtig nach hinten. Das Fett lässt sich verschieben, die Muskulatur bleibt unverändert. So erhalten Sie einen realistischeren Eindruck davon, wie das Bein nach einer Fettabsaugung aussehen könnte.
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Dieser Selbsttest ist keine medizinische Messung des Fett- oder Muskelanteils und eignet sich nicht zur Diagnose eines Lipödems.
Auch Haut, Bindegewebe, Flüssigkeit, Messdruck und die individuelle Form des Beines beeinflussen das Ergebnis.
Der Test soll vielmehr eines verdeutlichen: Zwei Frauen können den gleichen Beinumfang haben und dennoch eine völlig unterschiedliche Körperzusammensetzung besitzen.
Wenn wir dies genauer beurteilen möchten, benötigen wir objektivere Untersuchungsmethoden – beispielsweise den Ultraschall oder eine Scaneca-Körperanalyse.
Wir verstehen, dass die Behandlung eines Lipödems wohl überlegt sein will. Gerne nehmen wir uns deshalb die Zeit, um Ihnen im Rahmen einer unverbindlichen Erstkonsultation alle Fragen zu beantworten. Vereinbaren Sie noch heute Ihren Beratungstermin in der LIPÖDEMCLINIC.
Sollten Sie vor der Beratung eine kurze Vorabklärung wünschen, können Sie uns gerne per E-mail kontaktieren.
Egal, auf welchem Weg Sie uns erreichen wollen – wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören/lesen!